2013 - Elisabeth Grundschule Duderstadt

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Schulleben

Märchenfieber in der St.-Elisabeth- Schule

Mit einer Projektwoche feierten die Kinder derSt.-Elisabeth- Schule fast auf den Tag genau den 200ten Geburtstag der Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm.

Klassen- und jahrgangsübergreifend herrschte geschäftiges Treiben an verschiedenen Lernstationen und in den Märchenwerkstätten. Prinzessinnen huschten vorbei, ein Hexenhaus  stand auf dem Flur, dicke Märchenbücher lagen überall in den Klassen.  Eifrig wurde das Leben der Gebrüder Grimm erforscht. Zu bekannten und weniger bekannten Märchen gab es Bastel- , Sing- und Spielangebote. Dabei stand immer das Lesen von Märchen im Mittelpunkt.
Ein Höhepunkt bildete die Schulmärchenstunde. Die Viertklässler holten ihre Patenkinder aus den 1. Klassen zum Vorlesen ab,  die 2. und 3. Klassen fanden sich in Kleingruppen zum gegenseitigen Lesen zusammen .Im gesamten Gebäude verteilt sah man überall mit Begeisterung lesende Kinder.
Zum Abschluss des Projektes wurden die Ergebnisse  der gemeinsamen Arbeit in einer Schulfeier zum Jahresende präsentiert. Die Viertklässler stellten ihre Forschungsergebnisse zum Leben der  Gebrüder Grimm vor.  Die Erstklässler führten Dornröschen als Sing- und Tanzspiel auf, die zweiten Klassen hatten Frau Holle und den Froschkönig als szenisches Spiel einstudiert und die dritten Klassen machten eine Liederreise durch alle bekannten Märchen.  Mit Szenenapplaus honorierten die Mitschüler die gelungenen Beiträge. Besonders der von einer vierten Klasse einstudierte moderne Sketch vom Aschenputtel führte zu wahren Begeisterungsstürmen.

„ Die Woche mit ihren phantastischen Ergebnissen hat gezeigt, dass Märchen bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben“, so  Rektorin Eva- Maria Hunold. „Trotz moderner Medien und vieler Verfilmungen haben sich die Kinder von der alten  bilderreichen Sprache  einfangen lassen und sich so ganz aktiv eine eigene Märchenwelt erobert!“

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11.4.2013:Begrüßung des Bundespräsidenten Joachim Gauck

Bei seinem Antrittsbesuch im Bundesland Niedersachsen besuchte unser Bundespräsident Joachim Gauck auch Duderstadt. Dabei hatte auch unsere St.-Elisabeth- Schule die große Ehre, ihn vor dem Rathaus willkommen zu heißen.

Obwohl die Einladung dazu sehr kurzfristig kam, war die Resonanz der Eltern überwältigend. Über 200 Schülerinnen und Schüler machten sich begleitet von ihren Eltern gegen 17.30 Uhr auf den Weg zum Rathaus und füllten schnell den gesamten Vorplatz. Zuvor hatten die Schüler auf Karten Wünsche für die Zukunft notiert und diese an Luftballons befestigt. Die Spannung stieg und erreichte ihren Höhepunkt, als der Ehrengast vom Hotel zum Löwen kommend sich unserer Begrüßungsgruppe näherte.

Wie überrascht und begeistert waren wir über seine spontane herzliche zugewandte Art, mit der er uns begegnete:

Herzliche Worte an einzelne Kinder, Zeit für Fotos und ehrliche Freude über diese fröhliche Begrüßung mit den aufsteigenden Luftballons in den blauen Himmel war überdeutlich in seiner Reaktion spürbar.

Mit dem spontanen Lied : „Viel Glück und viel Segen“ verabschiedeten wir uns von ihm, während er seinen Weg in den Rathaussaal antrat.
Es war für uns ein großes Erlebnis, dieser wichtigen Person der deutschen Geschichte zu begegnen. Es wird uns eine bleibende Erinnerung sein!!

Danke für die überwältigende Beteiligung, liebe Kinder und liebe Eltern!!!

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Zauberpater Hermann Bickel begeistert Elisabeth- Schüler

„Himmel, hummel, Schimmel Schummel- dreimal schwarzer K...... nicht Kater, sondern Pater“- bei diesem Zauberspruch streut der schwarz gekleidete Mann schnell Zaubersalz auf seinen scheinbar leeren Zylinder und holt er ein Papierkaninchen aus seinem Hut.

So beginnt eine zauberhafte Stunde, in der Pater Hermann Bickel von den Steyler Missionaren die Schüler der St.- Elisabeth- Schule mit seiner bunten Magie verzaubert. Lange Jahre war er als Studiendirektor am  St.Arnold Gymnasium in Neuenkirchen tätig. Daneben steht  er seit nunmehr  über 50 Jahren mit seinem Hobby auf der Bühne. Er ist Mitglied des magischen Zirkels und erlangte überregionale Bekanntheit, unter anderem  durch Fernsehauftritte bei Frank Elsner und Hape Kerkeling .

Schnell wurde allen Schülern klar, warum dieser Pater so einen hohen Bekanntheitsgrad hat, denn übergangslos folgt ein Zaubertrick dem anderen: Metallringe sind plötzlich miteinander verschlungen, schmutzige Tücher sauber und eine Vase scheint unvorstellbar viel Wasser zu fassen, denn immer wieder wird sie in einem Eimer ausgeleert, der sich langsam füllt ohne dass die Vase leer wird. Die Erstklässlerin Marla wird zur Assistentin,  die für das fachgerechte Streuen des Zaubersalzes sorgt und somit hilft, eine Colaflasche in eine Cola Dose und schließlich in eine Maggieflasche zu verzaubert: „Das ist Magie“, erklärt Pater Bickel den ungläubig staunenden Kindern.  Seile verknoten sich und ändern ihre Länge, Wasser verschwindet zwischen den Seiten einer Zeitung, sogar der Ehering einer Kollegin wird an ganz andere Stelle in einer Schachtel wiedergefunden.

Kommentiert werden die Zauberkunststücke mit lustigen Sprüchen und Kalauern, die auch bei den Erwachsenen Lachanfälle auslösen .

„Es macht Freude Freude zu machen, es ist gesund sich krankzulachen“, so eines der Lebensmaxime von Pater Bickel.

Bei aller Show sieht er sich aber vorrangig als „Missio- Narr“, dessen Lebensaufgabe es  ist, Projekte in der ganzen Welt bei seinen Steyler Mitbrüder zu unterstützen. So verzichtet er immer auf  Gage, freut sich aber sehr über Spenden seiner Zuschauer.

„Durch die Großzügigkeit der Eltern und Kinder ist eine großartige Spende zusammengekommen, die wir Ihnen gern für die wichtigen Straßenkinderprojekte in Lateinamerika mitgeben verbunden mit einem herzlichen Dank für diese unvergessliche Entführung in die Welt der Magie“, bedankte sich Schulleiterin Eva- Maria Hunold am Ende der Vorstellung.

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